Asoziale Medienwirkung Merkelrampe

Asoziale Medienwirkung wird durch Merkel-Rampe deutlich

Der Aufwachen-Podcast „A253! Merkelrampe“ mit Stefan Schulz und Jürgen Lauber befasste sich anlässlich der Medienberichterstattung zur neuesten Steuerschätzung mit der Entwicklung der Steuereinnahmen und deren Verwendung. Dass die Existenz einer gewaltigen Steueranstiegsrampe 2005-2021 von den Leitmedien nicht thematisiert wird, überrascht die Stammhörer des medienkritischen www.aufwachen-podcast.de nicht. Die Dimension und die Bedeutung der  Rampe schockierte gewaltig. Es stellte bisherige Denkmuster völlig auf den Kopf. Die Not und Angst Millionen von Deutsche nur so gross ist, weil die deutschen Leitmedien einen armseligen Journalismus im Sinne der Regierenden betreiben. Diese Schlussfolgerung macht zornig.

Nachfolgende Inhalte machen deutlich, welchen negativen Einfluss die Fake-News und Selbstzensur der deutschen Leitmedien auf die Gesellschaft haben.

Vorspann: Medienerfahrung des Podcast Gastes Jürgen Lauber

Die Macht der Medien lässt mich hängen - Deutschland baut Mist

Ein engagierter Bürger erlebt als Experte (ZDF, ARD, etc.) und Informationsquelle das deutsche Mediensystem von innen

Bis Erscheinen meines 364-seitigen Buches „Bauwesen | BauUnwesen: Warum geht Bauen in Deutschland schief?“ im Juli 2014 glaubte ich fest an die deutsche Presse als starke, kontrollierende Vierte Macht im Staat. In mehr als 25 Jahren als Abonnent der „Zeit“ wurde mir dieses Gefühl vermittelt. Im Vertrauen auf den kritischen, deutschen Journalismus hatte ich März 2014 ein Sabbatical Jahr, um auf der Grundlage eines aufrüttelnden Buches in Deutschland längst überfällige Veränderungen im staatlich reglementierten Bauwesen anzustossen. Ich war mir sicher, dass es Veränderung geben würde, wenn die Presse verstanden hat, was beim Bauen in Deutschland wirklich schief läuft.

Ich vertraute auf die Macht der Medien. Mit kritischer Presse im Rücken müssten die Regierenden doch bereit sein, mit der furchtbaren Misswirtschaft im Bauwesen, astronomisch steigenden Baukosten und dramatisch verschlechternder Qualität Schluss zu machen.

Das alles war eine Illusion. Die Macht der Medien entfaltete sich nicht. Die Journalisten setzten mich als Quelle für die Skandalisierung von Bauunternehmen und als 30-45 Sekunden O-Ton Geber für Nachrichtenmagazine ein. Ich suchte den Fehler bei mir, bei meinem Buch und bei meiner Website (www.bauwesen.co). Ich verstärkte meine Anstrengungen, die Macht der Medien für ein verantwortlicheres öffentliches Bauen zu gewinnen.

Propaganda für Steuermissbrauch bei Luxusprojekten

Erst mit der medialen Berichterstattung der Elbphilharmonie Eröffnung im Januar 2017 dämmerte es mir. Seriöse und substantielle Regierungskritik hat in deutschen Leitmedien einfach keinen Platz. Das macht man nicht, wenn man dazu gehören möchte. Wenn man die wirtschaftliche Zukunft von sich und seinen Mitarbeitern nicht gefährden will, soll man besser stillhalten.

Das Fehlen von relevanter öffentlicher Regierungskritik führt beim Bauen dazu, dass Wohnen unnötig teuer wird und dass Deutschlands Infrastruktur sichtbar zerfällt. Jedes der bekannten schiefen Bauprojekte in Deutschland geht auf  Machtmissbrauch von Regierenden zurück. Die Macht der Medien toleriert Steuermissbrauch seitens der Mächtigen zum Wohle von Eliten.

Zerfall als Medienwirkung

Asozialer Einfluss der Medien auf die Gesellschaft

Millionen geht es unnötig schlecht und Millionen haben zu viel Existenzangst

Mit dem Aufwachen-Podcast A253! wird die Verbindung zwischen medialer Steuerberichterstattung mit Armut und sozialer Not, bzw. sozialem Abstieg, hergestellt. Würde die Medienelite den Regierenden nicht zu nahe stehen, wäre die Not von Millionen von Menschen in den unteren Schichten geringer. Ohne willfährige Obrigkeitsberichterstattung ginge es den Armen und Hilfsbedürftigen besser. Die Mittelschicht würde erkennen, dass hunderte Milliarden mehr an Steuern nicht dabei helfen, die Gesellschaft zusammen und stabil zu halten. Die unteren Schichten werden gegeneinander aufgespielt und völlig unnötig mit Asylsuchenden in Konkurrenz um scheinbar knappes Geld gesetzt.

 

Es würde Deutschland besser machen, wenn die Medien Ihre Macht für Kritik an den Regierenden einsetzen würden. Millionenfache unnötige Not und Existenzängste sind eine Dimension von negativer Medienwirkung, die weit schlimmer ist als der Zerfall der Strassen und Brücken im reichen Deutschland.

Jeder Medienverantwortliche sollte sich zumindest für das Versagen seines Metiers schämen. Sie haben der Glaubwürdigkeit der freien Presse massiv geschadet. Wem sollen die Bürgern nun noch vertrauen?

 

Audio-Podcast via Sound-Cloud

Entzug von Geld und sozialem Status wirkt besser als Freiheitsentzug

Kritische Journalisten nicht mehr ausgrenzen bzw. wirtschaftlich aushungern.

 

Im Ausland wird kritische Presse von den Regierenden mit Freiheitsentzug bedroht. Nichtsdestotrotz gibt es sie und sie ist sichtbar.

 

Im Deutschland gibt es im öffentlichen Diskurs keine regierungskritische Presse jenseits von Satiresendungen. Warum ist das so? Weil sie von den Regierenden korrumpiert wird. An regierungskritischen Journalisten mit exzellenter Ausbildung und Leidenschaft für ihren Beruf mangelt es nicht. Es mangelt an Stellen für sie. Und wo es Stellen gibt, finden Sie bis auf wenige Ausnahmen keinen grossen medialen Raum, um wirken zu können.

 

Die grosse „staatstragende“ Nähe der Medien- und Politikelite in Berlin ist eine Erklärung. Die hohe wirtschaftliche Abhängigkeit von den Regierenden in Bund und Ländern kommt verstärkend hinzu.

Bei der wirtschaftlichen Pressefreiheit gilt es anzusetzen. Es gibt mehr als 8 Mrd. Euro Zwangsbeiträge bei öffentlich-rechtlichen Sendern, die ihre Macht einfach mehr im Sinne der Beitragszahler und weniger zum Wohlgefallen der Mächtigen einsetzen müssen.

Dazu müssen die Regierenden in Ländern und Bund ihren Einfluss auf die Verteilung der Beitragsmittel verlieren. Mit der Merkelrampe und der Berichterstattung zum staatlichen BauUnwesen gibt es nun genug Material, um den Verfassungsbruch beim Rundfunk zu belegen.